Siemens: Die Milliarden für den Aktienrückkauf sind da

Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat rund 2,7 Milliarden Euro am Anleihemarkt eingesammelt. Mit dem Geld wollen die Münchner ihren angekündigten Aktienrückkauf über drei Milliarden Euro finanzieren.

Siemens: Die Milliarden für den Aktienrückkauf sind da

Nach Angaben des zu Thomson Reuters gehörenden Informationsdienstes IFR begab der Dax-Konzern am Donnerstag zwei Anleihen mit einer Laufzeit von 13 und 30 Jahren im Volumen von 350 Millionen beziehungsweise 650 Millionen Pfund.

Zudem sammelte Siemens durch zwei Euro-Bonds mit einer Laufzeit von zwei und sieben Jahren 400 Millionen und eine Milliarde Euro ein. Die Nachfrage überstieg das Angebot deutlich. Für die siebenjährige Euro-Anleihe musste Siemens beispielsweise nur einen Zins von 1,5 Prozent bieten.

Die Sterling-Bonds wurden von Barclays, BNP Paribas, Deutsche Bank und UBS an den Markt gebracht, die Euro-Anleihen von Barclays, Bank of America Merrill Lynch, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Societe Generale.

Siemens hatte Anfang August angekündigt, mit Hilfe neuer Kredite eigene Aktien zurückkaufen zu wollen. Von ihnen sollen 33 Millionen Stück eingezogen werden, der Rest von rund zehn Millionen Stück ist für Mitarbeiter, Management und zur Bedienung von Wandelanleihen vorgesehen.