"Sie werden die Wirtschaft stimulieren - komme, was wolle”

"Sie werden die Wirtschaft stimulieren - komme, was wolle”

Nach ABN Amro hat auch Bank of America entschieden, Positionen in Aktien des Euroraums sollten übergewichtet werden. Erstmals seit zumindest 2010 halten sie nach eigenen Angaben nun mehr europäische Aktien als es deren Anteil in den globalen Aktienindizes entspricht.

Nach zwei Jahren ändern die Vermögensverwalter ihre Ansicht, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren Anleihekäufen die Zuversicht für die Region steigen lässt.

Die europäische Sparte von Bank of Americas Merrill Lynch Global Wealth Management sowie ABN Amro Private Banking halten nach eigenen Angaben erstmals seit mindestens 2010 mehr europäische Aktien als es deren Anteil in den globalen Aktienindizes entspreche. Der Stoxx Europe 600 Index hat seit Jahresbeginn 12 Prozent zugelegt, während sich die EZB auf unbegrenzte Anleihekäufe geeinigt hat und die US-Notenbank zudem eine dritte Runde quantitativer Lockerungen einläutete.

“Die Risiken haben sich verändert”, sagte der für Europa verantwortliche Chief Investment Officer Bill O’Neill von Merrill Lynch Wealth Management in London: “Die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank haben effektiv einige der Risiken beseitigt. Komme, was wolle - sie werden die Wirtschaft stimulieren.”

Seit dem 10. September kauft ABN Amro Private Banking weitere Aktien, sagte Chief Investment Officer Didier Duret zum Wochenauftakt. Merrill Lynch hielt sich zurück, bis die US- Notenbank am 13. September ihre weiteren Kaufabsichten verkündet hatte.

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