Sharp macht zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einen Gewinn

Sharp macht zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einen Gewinn

Aufatmen beim Elektronik-Konzern Sharp und dessen Aktionären: Die Restrukturierung des Unternehmens scheint gelungen. Nach einem Verlust von 3,6 Milliarden Euro im Vorjahr konnte der Konzern im Geschäftsjahr wieder einen bescheidenen Gewinn von 83 Millionen Euro einfahren.

Kostensenkungen und umfangreiche Restrukturierungen tragen Früchte beim Elektronik-Konzern Sharp (ISIN JP3359600008) . Nachdem das Unternehmen wegen der harten Konkurrenz am Rande des Kollaps stand und mit Milliardenkrediten gerettet werden musste, schreiben die Japaner nun erstmals seit drei Jahren wieder einen Gewinn. Dabei half dem Panasonic - und Samsung -Rivalen vor allem der gestiegene Umsatz mit LCD-Bildschirmen sowie Solarzellen.

Sharp hat zuletzt unter anderem von großen TV-Bildschirmen auf kleinere Displays für Smartphones und Tablet-PCs umgesattelt. Die finden bei chinesischen Smartphone-Herstellern Absatz, aber auch in Japan und Schwellenländern. Damit wird das Unternehmen unabhängiger von Apple -Aufträgen für das iPhone und iPad.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 (bis Ende März) wies Sharp am Montag einen Überschuss von umgerechnet rund 83 Millionen Euro aus, nachdem im Jahr zuvor noch ein Verlust von 3,8 Milliarden Euro (545 Milliarden Yen) angefallen war. Der Umsatz stieg um 18,1 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr will Sharp den Profit auf 214 Millionen Euro steigern.

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