Schwaches Stromgeschäft setzt GDF Suez zu

Schwaches Stromgeschäft setzt GDF Suez zu

Die Wirtschaftsflaute in Europa und die Umwälzungen auf dem Energiemarkt lassen den Gewinn des französischen Versorgers GDF Suez schrumpfen.

Der Umsatz sank um 1,5 Prozent auf 42,6 Milliarden Euro. Auch Abschreibungen über 441 Millionen Euro belasteten das Ergebnis. An seinen Jahreszielen hielt GDF aber fest. Nach milliardenschweren Wertberichtigungen auf unrentable Stromkraftwerke hatte GDF bereits 2012 einen Gewinneinbrauch um mehr als die Hälfte auf 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen.

Erst in der vergangenen Woche hatte der schwedische Rivale Vattenfall für das erste Halbjahr Abschreibungen auf Kraftwerke über rund 3,5 Milliarden Euro vorgenommen. Die Branche leidet unter fallenden Großhandelspreisen. In Deutschland sind diese auf dem tiefsten Stand seit 2005. Ursache dafür sind unter anderem der massive Ausbau der erneuerbaren Energien und die schwache Nachfrage in den krisengeplagten Staaten Südeuropas. Auch beim deutschen Branchendritten EnBW führte dies im ersten Halbjahr zu einem Gewinneinbruch. Die beiden Marktführer E.ON und RWE legen ihre Zahlen Mitte August vor.

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