"Sandy" kann der AUA-Mutter Lufthansa nichts anhaben

"Sandy" kann der AUA-Mutter Lufthansa nichts anhaben

Einschließlich ihrer Töchter Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Germanwings beförderte Europas größte Fluggesellschaft 9,4 Millionen Fluggäste und damit 2,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Montag in Frankfurt mitteilte.

Nach zehn Monaten gab es konzernweit ein Passagierplus von 3,4 Prozent auf 88,2 Millionen Fluggäste. Davon flogen 64 Millionen (plus 3,6 Prozent) unter den "Lufthansa"-Marken.

Ende Oktober hatte die Lufthansa wegen des Wirbelsturms eine Reihe von Flügen in die USA und zurück gestrichen. Während die Kernmarke Lufthansa und die Schweizer Swiss bei den Passagieren zulegten, schlug das gekappte Flugangebot der AUA im Oktober auf die Passagierzahlen der österreichischen Gesellschaft durch. Hier gab es ein Minus um 1,7 Prozent.

Die Maschinen des Kranich-Konzerns wurden unterdessen voller: Die Sitzauslastung verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 79,0 Prozent. Auch die Ticketpreise stiegen: Das Preisumfeld habe sich "positiv" entwickelt, schrieb die Lufthansa am Montag zu den Oktober-Verkehrszahlen.

Die Fluggesellschaft Swiss hat im Oktober 1,387 Mio. Passagiere und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat befördert. Im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten Juli, August und September war jedoch ein Rückgang festzustellen.

So hatten im September noch 1,396 Mio. Fluggäste die Dienste der Schweizer Lufthansa-Tochter genutzt. Im diesjährigen Rekordmonat Juli waren es knapp 1,5 Millionen gewesen.

Schweizer-Auslastung am höchsten

Wie die Swiss am Montag weiter mitteilte, wurden im Oktober insgesamt 12.864 Flüge durchgeführt. Dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent. 11.407 Flüge fanden innerhalb von Europa statt.

In der Auslastung führen die Schweizer. Der Sitzladefaktor nahm gegenüber dem Vorjahr zu, und zwar um 0,6 Prozentpunkte auf 84,3 Prozent.

Bei der Lufthansa-Cargo lief es hingegen weniger rund. Das Frachtgeschäft konnte sich der schwächelnden Weltwirtschaft weiterhin nicht entziehen. Lufthansa Cargo beförderte 150.000 Tonnen Fracht und Luftpost, 9,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Fracht-Maschinen verbesserte sich wegen eines reduzierten Flugangebots um 0,6 Prozentpunkte auf 69,5 Prozent. Konzernweit kam die Lufthansa auf 171.000 Tonnen, ein Minus von 7,6 Prozent

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