Rutscht Sharp endgültig in die Pleite?

Rutscht Sharp endgültig in die Pleite?

Das Unternehmen habe im zweiten Quartal netto und operativ schwere Verluste verbucht und leide unter einem massiven Kapitalabfluss. "Das stellt die Fortführung unseres Unternehmens erheblich in Frage", erklärte der Konzern am Donnerstag.

Sharp senkte seine Prognose für den Nettoverlust im laufenden Geschäftsjahr auf umgerechnet 4,3 Milliarden Euro weiter. Als Konsequenz prüfe man nun Allianzen mit anderen Firmen.

Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr rechnet Sharp nun mit einem operativen Verlust von umgerechnet 1,5 Milliarden

Euro (155 Milliarden Yen) nach zunächst 100 Milliarden Yen. Für das zweite Halbjahr erwartet Sharp nach eigener Aussage dennoch einen operativen Gewinn, nachdem die ersten sechs Monate mit einem Verlust von 168,9 Milliarden Yen beendet wurden. Seit Anfang des Jahres hat der Kurs der Sharp-Aktie mehr als 75 Prozent verloren. An der Tokioter Börse verbilligte sich das Papier vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen um 1,7 Prozent.

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