Royal Bank of Scotland entscheidet über Filialverkauf

Royal Bank of Scotland entscheidet über Filialverkauf

Die Pläne der teilverstaatlichten Royal Bank of Scotland für den Verkauf Hunderter Filialen nehmen offenbar Gestalt an. Das Institut werde demnach im Juli eine Entscheidung treffen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Branchenkreisen.

Nach der Rettung durch den britischen Staat und dem Erhalt einer Kapitalspritze von umgerechnet 53,2 Milliarden Euro (45,5 Milliarden Pfund) verpflichteten die europäischen Aufsichtsbehörden das Geldhaus zur Veräußerung von 315 Filialen. Mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen sagten, die RBS bereite einen Börsengang des Geschäftsbereichs vor. Doch zuvor könnten schon strategische Investoren zum Zug kommen.

Diese könnten noch vor dem Sprung aufs Parkett in größerem Stil Anteile erwerben und auch nach dem Börsengang den Ton in der Sparte angeben, hieß es weiter. Drei Konsortien unter Beteiligung unterschiedlicher vor allem heimischer Finanzinvestoren hätten ihr Interesse angemeldet. Bei einer Gruppe sei auch die US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone mit an Bord. Ein erster Anlauf für den Verkauf der Filialen war im Oktober gescheitert, als die spanische Bank Santander das Geschäft zum Kauf des Gesamtpakets platzen ließ. Die RBS gehört zu 82 Prozent dem britischen Staat.

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