Rio Tinto behält sein Diamantengeschäft

Rio Tinto behält sein Diamantengeschäft

Der unter Spardruck stehende Bergbaukonzern Rio Tinto will sein knapp eine Milliarde Euro schweres Diamantengeschäft nun doch nicht verkaufen. Die Sparte steht - wie auch das Aluminium-Geschäft im Pazifik-Raum - seit einem Jahr zur Disposition, hat aber bisher keinen ernsthaften Bieter angelockt.

"Nachdem wir uns eine Reihe von alternativen Eigner-Optionen angeschaut haben, ist es klar der beste Weg, das Maximum für unsere Aktionäre herauszuholen, wenn wir das Geschäft behalten", sagte der zuständige Spartenchef Alan Davies. "Der Markt hätte einen Verkauf präferiert", betonte dagegen Paul Xiradis, Chef der australischen Investmentgesellschaft Ausbil Dexia, die Aktien von Rio Tinto hält.

Nach dem ersten Jahresverlust in der Unternehmensgeschichte hatte Rio Tinto im Februar einen strikten Sparkurs angekündigt. Unprofitable Geschäftsbereiche sollen abgestoßen werden. Bei Investitionen will das Management genauer hinschauen. Der neue Konzernchef Sam Walsh hatte zuletzt in einem Interview schon Erwartungen an einen Verkauf des Diamanten-Geschäfts gedämpft. Er wäre auch nicht unglücklich, die Sparte zu behalten, hatte er gesagt.

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