Rich – der Sekt aus der Dose geht von der Börse

Rich – der Sekt aus der Dose geht von der Börse

Wenn die Frankfurter Börse Ende September ihren unregulierten Freiverkehr auflässt, wird auch die Prosecco-Aktie vom Kurszettel verschwinden.

Alles andere als ein schäumender Erfolg: Im Februar 2011 mit 1,10 Euro ausgegeben, notiert das Rich-Papier aktuell in der Armutszone von einem Cent. Mit Hotelerbin Paris Hilton als Werbeträger spektakulär gestartet – ein Jahr nach der Produkteinführung 2006 wurden laut Eigenangaben sieben Millionen goldfarbene Dosen verkauft – häuften sich bald die Probleme.

Der Rewe-Konzern listete den Drink mangels Erfolges aus, und weil italienische Winzer sich die Bezeichnung „Prosecco“ schützen ließen, musste Marketingprofi Aloys, Erfinder von Ischgl als Party-Ort, einen anderen Namen suchen. Die wenig prickelnde Rich-Bilanz für 2011 weist einen Jahresfehlbetrag von drei Millionen Euro aus sowie Verbindlichkeiten von über sieben Millionen Euro.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge