Preismanipulation? EU durchsucht Büros von Samsung und Philips

Preismanipulation? EU durchsucht Büros von Samsung und Philips

Verdacht auf illegale Absprachen in der Unterhaltungselektronik-Branche. Die EU-Wettbewerbskommission führt Hausdurchsuchungen durch. Samsung, Philips und Media Markt sind betroffen

Amsterdam. Samsung und Philips gehören zu den Elektronik-Unternehmen, deren Büros in dieser Woche von europäischen Wettbewerbshütern wegen des Verdachts auf illegale Absprachen durchsucht wurden. Die beiden Konzerne erklärten am Freitag, sie arbeiteten mit den Behörden zusammen. Auch die Handelskette Media-Markt soll involviert sein.

Die EU-Kommission hatte am Vortag erklärt, sie habe die Durchsuchungen bei mehreren Herstellern von kleineren Haushaltsgeräten und Konsumelektronik angeordnet. Es bestehe der Verdacht, dass sie sich abgesprochen hätten, um die Zahl der online angebotenen Geräte zu begrenzen. Damit sollten die Preise hochgetrieben werden. Die Durchsuchungen selbst hatte es am Dienstag gegeben.

Falls die Wettbewerbshüter ihre Vorwürfe erhärten und förmliche Kartell-Verfahren gegen die Unternehmen eröffnen, drohen hohe Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Alleine für Samsung könnte dies eine Strafe von über elf Milliarden Euro bedeuten. Philips könnte schlimmstenfalls ein Bußgeld von 2,5 Milliarden Euro aufgebrummt werden, der Media-Saturn Gruppe immer noch 2,1 Milliarden.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge