Peugeot-Aktie kracht auf 23-Jahrestief

Peugeot-Aktie kracht auf 23-Jahrestief

Die Aktien des französischen Autoherstellers PSA Peugeot Citroen sind am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit 23 Jahren gefallen. Hintergrund ist die Sorge, der zweitgrößte europäische Pkw-Hersteller könnte im harten Wettbewerb weiter Boden verlieren.

Bis zum Nachmittag verloren Peugeot-Aktien drei Prozent auf 7,59 Euro. Zeitweise notierten sie 4,1 Prozent unter dem Vortag bei 7,51 Euro und erreichten damit den niedrigsten Stand seit Anfang Oktober 1989.
Demgegenüber waren die Aktien 2007 noch für das Siebenfache gehandelt worden.

“Dies ist ein entscheidendes Jahr für Peugeot,” sagte Analyst Florent Couvreur von CM-CIC Securities. “Wenn sie nicht schnell die richtigen Entscheidungen fällen, könnten sie ins Wanken geraten oder zum Übernahmeziel werden.”

Im Februar hatte Peugeot bereits angekündigt, sich angesichts der europaweiten Überkapazitäten und zum Schuldenabbau von Beteiligungen zu trennen. Allein die Beteiligung an der Logistiktochter Gefco könnte rund 500 Mill. Euro wert sein. Im Europageschäft hatte Peugeot bis einschließlich April einen Absatzrückgang um 14 Prozent auf 540.102 Fahrzeuge verbucht. Der Marktanteil sank nach einer Zählung des Herstellerverbands ACEA von 12,9 Prozent auf 12 Prozent.
Demgegenüber hat der europäische Marktführer Volkswagen den Marktanteil von 22,5 Prozent auf 24 Prozent ausgebaut.

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