Pannenserie setzt sich fort: GM ruft 106.000 Fahrzeuge zurück

Pannenserie setzt sich fort: GM ruft 106.000 Fahrzeuge zurück

Insgesamt hat der US-Konzern in diesem Jahr damit fast 13,9 Millionen Autos in 34 Rückrufen in die Werkstätten bestellt. Auch Honda, Porsche und VW mussten jüngst Fehler eingestehen.

General Motors hat erneut Zehntausende Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Der Autobauer gab am Freitag vier einzelne Reparatur-Aktionen bekannt, die insgesamt knapp 106.000 Fahrzeuge betreffen, der Löwenanteil davon in den USA. Dabei geht es um Probleme mit dem Airbag auf der Fahrerseite sowie um ein Ausbleiben von Warntönen, wenn beispielsweise der Sicherheitsgurt nicht angelegt wurde.

Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass 15 GM-Mitarbeiter wegen den Problemen gefeuert wurden. "15 Mitarbeiter, die sich falsch verhalten haben, sind nicht länger im Unternehmen", hatte Konzernchefin Mary Barra bei der Vorstellung eines internen Berichts über das Debakel der Öffentlichkeit mitgeilt. Insgesamt hat der US-Konzern in diesem Jahr damit fast 13,9 Millionen Autos in 34 Rückrufen in die Werkstätten bestellt. Als größtes Problem gelten defekte Zündschlösser, die zu mindestens 13 Todesfällen geführt haben.

Etliche Rückrufe - auch von anderen Herstellern

Rückrufe dieser Art kommen auch bei anderen Herstellern vor: Fiat Chrysler rief zum Beispiel Anfang Mai 780.000 Kleinbusse in die Werkstätten zurück, bei denen wegen eines defekten Schalters Brandgefahr besteht. Es seien 36 Fälle von Überhitzung bekannt, hieß es.

Zudem musste Autohersteller Honda im März Reparaturen an 900.000 Autos durchführen; im Februar rief Porsche wegen Brandgefahr sämtliche 911-GT3-Fahrzeuge des Baujahres 2014 in die Werkstatt zurück.

Im November stellte VW Qualitätsprobleme bei 2,6 Millionen Fahrzeugen fest: 800.000 Tiguan-Modelle wurden wegen Reparaturen am Licht zurück in die Werkstatt gerufen; in Österreich waren 17.502 Fahrzeuge betroffen. Es war eine der größten Rückrufaktionen der Konzerngeschichte.

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