Oerlikon landet Textil-Coup

Oerlikon landet Textil-Coup

Der Verkauf von Teilen des Textil-Geschäfts und die Prognose-Anhebung hat den Aktien von OC Oerlikon am Dienstag kräftig Auftrieb verliehen.

Der Titel des Anlagenbauers schoss um über fünf Prozent auf 10,65 Franken hoch. Der Vergleichsindex trat auf der Stelle.

Oerlikon will sich im Textilmaschinenbau künftig auf Chemiefasern konzentrieren und veräussert das Geschäft mit Naturfasern und Textil-Komponenten an die Firma Jinsheng des chinesischen Investors Pan Xuepeng. Die Transaktion basiert auf einem Unternehmenswert von rund 650 Millionen Franken und soll im dritten Quartal 2013 abgeschlossen sein.

2012 rechnet Oerlikon auf Basis der angepassten Vorjahreszahlen neu mit mehr als fünf Prozent Umsatzwachstum, einem nahezu stabilen Bestellungseingang und einer um rund einen Prozentpunkt besseren Betriebsgewinnmarge als bisher erwartet.

Mit dem noch verbleibenden Chemiefasergeschäft reduziere sich der Anteil des Textilmaschinengeschäfts am Konzernumsatz auf 33 von zuvor 53 Prozent. Dadurch verbessere sich das Margenprofil und die Zyklizität werde deutlich reduziert.

"Dies ist ein exzellenter strategischer Schritt", kommentierte die Credit Suisse. Durch den Verkauf dürften dem Unternehmen 450 bis 500 Millionen Franken zufliessen.

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