Novartis kauft Aktien für fünf Milliarden Dollar zurück

Novartis kauft Aktien für fünf Milliarden Dollar zurück

Der Pharmakonzern will die Aktien innerhalb von zwei Jahren zurückkaufen. Außerdem werde der Konzern in eine neue Wachstumsphase eintreten und etwa Medikamente gegen Herzversagen und Atemwegserkrankungen entwickeln, hieß es weiter.

Zürich. “Novartis hat einen Wendepunkt erreicht, nachdem Alcon vollständig integriert und die Verschuldung reduziert wurde”, sagte Konzernchef Joseph Jimenez. “Wir schärfen nun unsere Strategie weiter, um den Wert für die Aktionäre über wissenschaftsbasierte Innovationen in stark wachsenden Gesundheitsfürsorge-Segmenten zu stärken, wo wir die weltweite Reichweite, den Wettbewerbsvorteil und die richtigen Fähigkeiten zu gewinnen haben.”

Der gemessen am Umsatz größte europäische Pharmakonzern hat eine Überprüfung von Bereichen mit mangelnder weltweiter Reichweite wie beispielsweise Tiergesundheit begonnen.

Diagnostik-Sparte bereits an spanische Grifols SA verkauft

Novartis kündigte diesen Monat den Verkauf ihrer Diagnostik-Sparte an Grifols SA für 1,68 Mrd. Dollar an. Die Gesellschaft habe nun drei Bereiche mit weltweiter Reichweite: Pharma, das Augenpflegegeschäft Alcon und die Generika-Sparte Sandoz, erklärte Jimenez. Novartis strebt für ihre Geschäftsbereiche einen Platz unter den Branchenführern an; gelingt dies nicht, soll ein Verkauf erwogen werden.

Das Geschäftsfeld Tiergesundheit gelte als Anwärter für einen Verkauf, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen diesen Monat. Novartis erwäge auch einen Verkauf der Bereiche nicht verschreibungspflichtige Medikamente und Impfstoffe, hieß es weiter.

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