Nissan setzt in Zukunft vermehrt auf Großbritannien

Nissan setzt in Zukunft vermehrt auf Großbritannien

Aus diesem Grund will Nissan die Produktion in seinem Werk im britischen Sunderland hochfahren. Japans Branchenzweiter hinter Weltmarktführer Toyota beantragte nach eigenen Angaben vom Dienstag den Ausbau der Anlage.

Ab 2015 soll im Nordosten Englands auch die Luxusmarke Infiniti vom Band rollen, die derzeit zum größten Teil in Japan gefertigt wird. Im Mai hatte Nissan darauf verweisen, dass der Infiniti wegen des starken Yen, der in Japan hergestellte Produkte im Ausland verteuert, in den vergangenen zwei Jahren weniger als ein Prozent zum Betriebsgewinn beigetragen hat.

Zwar ist der Yen inzwischen im Zuge des Kurses der neuen Regierung und der Notenbank gesunken. Doch hält Nissan am Ausbau seiner internationalen Fertigung fest: Vom nächsten Jahr an soll die Luxusmarke auch in China gebaut werden.

Das Werk in Sunderland ist seit 1986 in Betrieb. Es ist mit einer jährlichen Produktion von 500.000 Fahrzeugen die größte Pkw-Anlage in Großbritannien und beschäftigt rund 6000 Mitarbeiter. Neben dem Infiniti sollen dort auch die neuen Versionen des Kompakt-Geländewagens Qashqai und des Minivans Note in den nächsten drei Jahren hergestellt werden.

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