Nestle hält sich bei L'Oreal alle Optionen offen

Nestle hält sich bei L'Oreal alle Optionen offen

Angesprochen auf einen möglichen Verkauf des Pakets von knapp 30 Prozent der L'Oreal-Aktien sagte Nestle-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck der "Handelszeitung" laut Vorabbericht: "Wir wollen einfach alle Optionen auf dem Tisch haben, inklusive des Status quo. Viel ändern wird sich 2014 nicht."

Nestle ist seit 40 Jahren an dem französischen Konzern beteiligt. Die französische Industriellen-Familie Bettencourt hält ebenfalls rund 30 Prozent an dem größten Kosmetikunternehmen der Welt. Im April nächsten Jahres läuft ein gegenseitiges Vorkaufsrecht zwischen Nestle und der Familie aus. "Das Vorkaufsrecht wird nicht verlängert, das ist ganz klar", sagte Brabeck. Das Vorkaufsrecht der Familie habe den Wert des Aktienpakets für Nestle bisher gedrückt. "Daran haben wir als Investor kein Interesse."

Nach Ansicht von Finanzanalysten passt L'Oreal nicht so recht zu dem auf Nahrungsmittel ausgerichteten Nestle-Konzern. Ein Verkauf des Anteils an dem mit rund 74 Milliarden Euro bewerteten Unternehmens würde dem Schweizer Konzern viel Geld in die Kasse spülen. Die Familie Bettencourt war Spekulationen über einen Ausstieg bei L'Oreal kürzlich entgegengetreten.

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