Monte Paschi-Skandal: 40 Millionen Euro beschlagnahmt

Die Ermittlungen rund um illegale Derivate-Geschäfte bei der in die Schlagzeilen geratenen Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) laufen auf Hochtouren.

Monte Paschi-Skandal: 40 Millionen Euro beschlagnahmt

Die italienische Steuerpolizei hat Bargeld und Aktien im Wert von 40 Millionen Euro beschlagnahmt. Diese sind auf Personen zurückzuführen, die in den Sog des Skandals um die toskanische Traditionsbank geraten sind, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Die Staatsanwaltschaft von Siena ermittelt gegen den Ex-Präsidenten der Bank, Giuseppe Mussari, und gegen den ehemaligen Generaldirektor des Geldhauses, Antonio Vigni, wegen Marktmanipulation. Vigni wurde am Mittwoch über acht Stunden lang befragt. Die beiden Managern hätten den Aufsichtsbehörden falsche Informationen geliefert, verlautete es aus Ermittlerkreisen am Mittwoch.