Metro-Rivale Ahold pflegt seinen Aktienkurs

Metro-Rivale Ahold pflegt seinen Aktienkurs

Der niederländische Einzelhändler Ahold lässt fast den gesamten Erlös aus dem Verkauf einer skandinavischen Tochter seinen Aktionären zukommen. Das Aktien-Rückkaufprogramm werde auf zwei Milliarden Euro vervierfacht, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Damit erhalten die Anteilseigner den größten Teil aus dem Verkauf eines 60-prozentigen Anteils an der skandinavischen Tochter ICA für knapp 2,4 Milliarden Euro, der im März abgeschlossen worden war. Zum Ende des ersten Quartals verfügte Ahold über 4,17 Milliarden Euro Barreserven und hat damit noch genügend Geld zur Verfügung, um den Aktienkurs zu päppeln oder Unternehmen zu kaufen.

Die Ahold-Aktien gewannen am Dienstagmorgen gut ein Prozent, während der Amsterdamer Leitindex um 0,6 Prozent zulegte.

In den ersten drei Monaten des Jahres erwirtschaftete der Konzern ein bereinigtes Betriebsergebnis von 416 Millionen Euro und damit mehr als von Analysten erwartet. In den USA, wo Ahold 55 Prozent seines Umsatzes erzielt, legte der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 1,9 Prozent zu.

Die Gewinnmarge ging leicht auf 4,1 Prozent zurück. In den Niederlanden, wo Ahold die Supermarktkette Albert Heijn betreibt, sank die Marge auf 5,3 Prozent. Der belgische Rivale Delhaize hatte erstmals seit sechs Quartalen zum Jahresauftakt sein Betriebsergebnis gesteigert.

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