Metro will Media-Saturn nicht verkaufen

"Wir weisen Spekulationen zurück, dass wir einen Verkauf erwägen", sagte der Metro-Sprecher am Donnerstag. "Wir haben nur gesagt, dass wir ein Angebot allein schon aus rechtlichen Gründen prüfen müssten", fügte er hinzu.

Metro will Media-Saturn nicht verkaufen

Der Konzern liefert sich seit Jahren einen Machtkampf mit Media-Saturn-Minderheitseigner Erich Kellerhals. "Wenn Herr Kellerhals ein gutes Angebot vorlegen würde, wäre Metro schon aus Gründen der Sorgfaltspflicht verpflichtet, es zu prüfen", hatte Metro-Vorstand Pieter Haas zuvor der Zeitung "Die Welt" gesagt. Metro-Chef Olaf Koch habe Kellerhals "aus diesem Grund in den letzten Wochen mehrfach um konkrete Nennung von möglichen Co-Investoren und der Bewertungsansätze gebeten", ergänzte Haas, der derzeit auch die Geschäfte bei der Media-Saturn-Holding führt. "Bis dato hat Herr Kellerhals darauf nicht geantwortet."

Spekulationen treiben Metro

Spekulationen über einen Verkauf haben Metro am Donnerstag Kursgewinne beschert. Die im MDax gelisteten Aktien des Handelsriesen stiegen in der Spitze um 1,8 Prozent 32,51 Euro, den höchsten Stand seit Mitte Februar. "Diese Geschichten um den Verkauf der Saturn-Anteile läuft ja schon eine ganze Zeit und wo Rauch ist, ist auch Feuer", sagte ein Händler.