Mastercard und Visa müssen zahlen

Mastercard und Visa müssen zahlen

US-Einzelhändler bekommen nach Rechtsstreit um Festsetzung der Gebühren Geld.

Die Einzelhändler in den USA dürfen die Korken knallen lassen: Nach einem langwierigen Rechtsstreit haben die beiden führenden Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard sowie einige Banken eingewilligt, einen Streit um Gebühren mit einer Milliardenzahlung aus der Welt zu schaffen. Zudem müssen die Kreditkartenfirmen ihre Regeln für Händler lockern.

Sieben Millionen Einzelhändler sollen aus einem bis zu 7,25 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro) schweren Fonds Geld erhalten, wie die Anwaltsfirma Robbins Geller Rudman & Dowd am Freitag mitteilte. Die Kläger hatten den Finanzfirmen vorgeworfen, die Gebühren der Händler für elektronische Zahlungen unrechtmäßig festgesetzt zu haben.

Visa und Mastercard bestätigten die Einigung. Demnach trägt Marktführer Visa die größte finanzielle Last mit 4,4 Milliarden Dollar. Auf Mastercard entfallen 790 Millionen Dollar. "Wir sind der Überzeugung, dass es im besten Interesse aller Parteien ist, diesen Fall mit einem Vergleich beizulegen", erklärte Visa-Chef Joseph Saunders. Die Einigung muss aber noch vom Gericht abgesegnet werden.

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