Marks & Spencer leidet vor allem unter schwachem Modegeschäft

Marks & Spencer leidet vor allem unter schwachem Modegeschäft

Marks & Spencer bekommt die schwindende Kauflaune seiner Modekunden zu spüren. Der Gewinn vor Steuern und Einmalposten im abgelaufenen Geschäftsjahr schrumpfte auf den niedrigsten Wert seit 2009.

Insbesondere der Bekleidungssektor - das Aushängeschild von M&S- litt an der schwächelden Nachfrage. Im Geschäftsjahr 2012/13 zum Ende März fiel der Gewinn auf 665,2 Millionen Pfund (rund 785 Millionen Euro). Bei der Damenmode hatte M&S in den letzen Jahren immer mehr Marktanteile an Konkurrenten wie Primark oder Debenhams verloren.

Die Briten machen sich Sorgen über die Situation am Arbeitsmarkt und schrumpfende Einkommen. Zwar stieg der Gesamtjahresumsatz von Marks & Spencer um 1,3 Prozent auf zehn Milliarden Pfund, allerdings lag dies vor allem am verkaufsstarken Lebensmittelbereich, der den Gewinnrückgang etwas abfedern konnte.

Der Chef des 129 Jahre alten Unternehmens, Marc Bolland, äußerte sich zuversichtlich über den Erfolg der Herbst/Winter-Kollektion, die in der vergangenen Woche von seinem neuen Verkaufsteam vorgestellt worden war. Die Hoffnung auf eine bessere Entwicklung im neuen Geschäftsjahr stimmte auch die Anleger optimistisch: Die Aktie des Unternehmens tendierte mit 6,5 Prozent im Plus und war damit der größte Gewinner im Londoner Leitindex.

Das Unternehmen, bei dem im Schnitt 21 Millionen Kunden in der Woche in über 700 Filialen in Großbritannien ein und aus gehen, hatte in den vergangenen drei Jahren in die Renovierung seiner Warenhäuser investiert. Außerdem floss Geld in Logistik, IT und den Online-Handel, um sich auch international besser aufzustellen.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge