Luxus kennt keine Krise II – Auch Burberry sahnt ab

Luxus kennt keine Krise II – Auch Burberry sahnt ab

Ein florierendes Asiengeschäft füllt dem britischen Luxuswarenkonzern Burberry die Kassen. Vor allem in China und Hongkong kaufen die Kunden mit Vorliebe die teureren Produkte des für seine Karo-Muster bekannten Herstellers von Bekleidung und Accessoires.

Wie das Management am Dienstag mitteilte, stieg der Vorsteuergewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) um 14 Prozent auf umgerechnet 504 Millionen Euro. Das Ergebnis übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Die Burberry-Aktie zog in London um 3,7 Prozent an.

Im laufenden Geschäftsjahr stellt sich der Konzern zunächst auf einen Durchhänger ein. Grund ist eine strategische Umstellung: Burberry will das Hauptaugenmerk von Europa und Nordamerika weg stärker in die boomenden, luxushungrigen Märkte Asiens und Lateinamerikas lenken. Dort setzt das Unternehmen vermehrt auf eigene Boutiquen. Diese sollen die Verkäufe dann kräftig ankurbeln. Für die zweite Jahreshälfte werden anziehende Umsätze erwartet.

Bei Burberry scheint das China-Geschäft spürbar besser zu laufen als bei den Luxus-Rivalen PPR (Gucci, Puma ) und LVMH (Louis Vuitton), die zuletzt von einem abgeschwächten Wachstum in der Volksrepublik berichteten.

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