Luxus kennt keine Krise – Armani auf der Überholspur

Luxus kennt keine Krise – Armani auf der Überholspur

Das Modeunternehmen Armani hat beim Umsatz erstmals die 2-Milliarden-Euro-Marke überschritten und glänzt mit seinen Zahlen.

2012 wuchs der Gruppenumsatz um 16 Prozent auf 2,091 Milliarden Euro, teilte der Mailänder Konzern mit. Der Gewinn stieg um 20 Prozent auf 339 Millionen Euro. Das Shopnetz wurde mit der Eröffnung von mehr als 100 Geschäften weltweit gestärkt. Das Unternehmen kann mit liquiden Mitteln von 565 Millionen Euro rechnen. Investiert wurden im Vorjahr 158 Millionen Euro.

"Unsere Ergebnisse sind relevant, wenn man die Konjunktur berücksichtigt", sagte Modepapst Giorgio Armani im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Dienstag. Er zeigte sich über die Aussichten der italienischen Modebranche zuversichtlich.

"Produkte von hohem Niveau müssen nach wie vor in Italien hergestellt werden. Die italienische Produktion ist die Beste. Produkte im mittleren Segment können delokalisiert werden, auch wenn das Design weiterhin in Italien bleiben soll", kommentierte Armani.

Auf die Frage, ob er eine Stiftung plane, die sein Modeunternehmen nach dem Ende seiner Karriere weiterführen solle, antwortete der 78-Jährige: "Seit Jahren plane ich die Phase nach mir. Ich kann auf eine zuverlässige Arbeitsgruppe zurückgreifen, die die Führung des Unternehmens übernehmen wird, wenn es notwendig sein wird", sagte Armani.

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