Lufthansa schreibt mit Passagiergeschäft wieder schwarze Zahlen

Lufthansa schreibt mit Passagiergeschäft wieder schwarze Zahlen

Dank der laufenden sei der operative Gewinn der Lufthansa und ihrer Billigtochter Germanwings in den ersten neun Monaten um 170 Prozent auf 300 Millionen Euro gestiegen, teilte Europas größte Fluggesellschaft am Donnerstag mit. Ausgezahlt habe sich vor allem der Umbau des Europa-Geschäfts.

Mit Flügen in Deutschland und Europa werde die Lufthansa 2013 erstmals seit mehr als fünf Jahren wieder Geld verdienen, sagte Konzernchef Christoph Franz und bestätigte damit frühere Aussagen. Die Schweizer Tochter Swiss steigerte den Betriebsgewinn um fünf Prozent. Weniger gut lief es hingegen bei Austrian Airlines - hier brach der Gewinn um 90 Prozent ein. Allerdings hatte der österreichische Lufthansa-Ableger im Vorjahr von hohen Sondergewinnen profitiert.

Aufwind gibt es nach langer Durststrecke auf dem Frachtmarkt. Im Cargo-Geschäft seien im laufenden Quartal die ersten Anzeichen einer Erholung auszumachen, hieß es in einer Präsentation von Konzernfinanzchefin Simone Menne. Die Cargo-Kapazitäten dürften um sechs Prozent wachsen. Das Geschäft mit Luftfracht leidet seit langem unter der schwachen Weltwirtschaft. Die Lufthansa betreibt eine eigene Cargo-Airline mit 18 Flugzeugen.

Für das Gesamtjahr erwartet der Lufthansa-Konzern ein operatives Ergebnis von 600 bis 700 Millionen Euro nach 524 Millionen Euro im Vorjahr. Die Airline steckt im größten Umbau ihrer Geschichte und baut derzeit 3500 Stellen ab, um angesichts des harten Wettbewerbs und hoher Treibstoffkosten - allein 7,1 Milliarden Euro in diesem Jahr - über die Runden zu kommen. Mit der Anfang 2012 verordneten Rosskur soll das operative Ergebnis 2015 auf 2,3 Milliarden Euro klettern. Dafür spart die Fluggesellschaft mit ihren 117.000 Mitarbeitern an allen Ecken und Enden. Jüngste Hiobsbotschaft: Aus Spargründen werden 1300 Jobs der IT-Tochter Lufthansa Systems auslagert.

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