Luftfahrtschau Le Bourget: Airbus schlägt Boing bei Messe-Aufträgen

Luftfahrtschau Le Bourget: Airbus schlägt Boing bei Messe-Aufträgen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im Wettkampf um Aufträge auf der Luftfahrtschau im französischen Le Bourget seinen Erzrivalen Boeing knapp bezwungen. Die EADS-Tochter sammelte Unternehmensangaben zufolge Aufträge und Optionen für 446 Flugzeuge mit einem Listenpreis von 68,7 Milliarden Dollar. Boeing kam auf 442 fest bestellte und vorreservierte Maschinen im Wert von 66 Milliarden Dollar.

Die beiden größten Jetbauer der Welt lieferten sich vor den Toren von Paris vor allem mit ihren Langstreckenmodellen ein Duell um die Gunst der Kundschaft. Nur wenige Tage vor dem vielbeachteten Branchentreffen hatte Airbus seinen neuen A350 zum Jungfernflug geschickt.

Boeing kündigte in Le Bourget eine längere Variante seines Dreamliners (787-10) mit kürzerer Reichweite an und präsentierte gleich fünf Kunden für den Flieger, der vor allem die Knotenpunkte Asiens miteinander verbinden soll.

Die Europäer konterten: Um die Kosten im Mittelstreckenverkehr mit dem A350 für die Fluglinien zu drosseln, soll der Jet mit schwächeren Rolls-Royce-Turbinen ausgestattet werden und direkt gegen die 787-10 antreten. Der A350 soll für Frankreichs Präsident Francois Hollande am Freitag über dem Himmel von Le Bourget paradieren, nachdem der Prototyp am Mittwoch seinen zweiten Testflug hinter sich gebracht hat.

Gefragt waren allerdings auch die konventionellen und die spritsparenden Mittelstreckenflieger. Vor allem die Billigairlines easyJet und Ryanair fluteten die Auftragsbücher mit Bestellungen von Modellen wie A320 und 737 sowie den Spritspar-Varianten A320neo und 737MAX.

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