Loewe-Rivale Bang & Olufsen rechnet mit Gegenwind

Loewe-Rivale Bang & Olufsen rechnet mit Gegenwind

"Anhaltend herausfordernde Marktbedingungen in Europa dürften das Verbrauchervertrauen belasten und Gegenwind für den Unterhaltungselektronik-Markt darstellen", teilte der Loewe-Konkurrent Bang & Olufsen am Freitag mit. Dank Umstrukturierungen werde jedoch die Geschäftsmarge aus den roten Zahlen kommen. Der Umsatz werde moderat steigen.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 lag der Verlust bei 160 Millionen dänischen Kronen (21 Millionen Euro). Das ist bereits das dritte Minus in den vergangenen fünf Jahren. Gleich zweimal musste Bang & Olufsen Aktionäre und Mitarbeiter im abgelaufenen Jahr auf schlechtere Geschäfte einstellen. Der Umsatz erreichte zudem mit 2,81 Milliarden Kronen (377 Millionen Euro) nur knapp die selbst gesteckte Zielmarke. Bang & Olufsen stellt Luxus-Stereoanlagen, Fernseher und Lautsprecher her.

Doch der Markt ist zuletzt deutlich unter Druck geraten: Besonders europäische Kunden halten sich zurück. Der deutsche TV-Hersteller Loewe steckt bereits tief in der Krise, beantragte im Juli Gläubigerschutz und sucht in seinem Überlebenskampf nach einem Geldgeber. Sollte bis Mitte Oktober kein Investor gefunden werden, ist das Traditionsunternehmen ruiniert.

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