Konzernumbau bereitet Campari Kopfschmerzen

Konzernumbau bereitet Campari Kopfschmerzen

Der Überschuss brach um rund 26 Prozent auf 57,6 Millionen Euro ein, wie die für den gleichnamigen Aperitif Campari bekannte Firma am Dienstag mitteilte. Dank der rund 330 Millionen Euro teuren Übernahme des jamaikanischen Rum-Herstellers Lascelles de Mercado (Appleton Estate, Wray & Nephew, Coruba) und einer starken Nachfrage in Nord- und Südamerika sowie Russland stieg der Umsatz jedoch um 13 Prozent auf knapp 699 Millionen Euro.

Dabei lief es auch in Europa wieder besser, wo die Erlöse um 4,6 Prozent zulegten. In Deutschland und dem Heimatmarkt Italien blieb Campari allerdings auf seinen Produkten sitzen. Deutsche verschmähten vor allem das Modegetränk Aperol wegen des außergewöhnlich kühlen und regnerischen Wetters in der ersten Jahreshälfte.

Trotz des anhaltenden Gegenwindes in Italien und anderen wichtigen europäischen Märkten rechnet Campari-Chef Bob Kunze-Concewitz im zweiten Halbjahr mit einer Besserung der Geschäfte. Diese Ankündigung kam an der Börse gut an. Die Aktie des Konzerns, der neben Campari und Aperol auch Ouzo 12, Skyy Vodka, Cinzano, Crodino und die Whiskey-Sorte Glen Grant anbietet, gewann knapp 3,5 Prozent.

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