Kamera-Hersteller GoPro will an die Börse

Kamera-Hersteller GoPro will an die Börse

Der kalifornische Kamera-Hersteller will umgerechnet 73,01 Millionen Euro bei seinem Börsengang einnehmen. Ein genaues Datum für den großen Tag gibt es jedoch noch nicht.

Der für seine Hero-Actionkameras bekannte kalifornische Hersteller GoPro will beim Gang an die Börse bis zu 100 Millionen Dollar (73,01 Millionen Euro) einnehmen. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Börsenprospekt hervor. Die Summe kann sich allerdings bis zum eigentlichen Handelsbeginn noch ändern. Ein Datum dafür und einen Einzelpreis pro Aktie gibt es noch nicht.

Die Hero-Kameras erfreuen sich besonders unter Sportlern großer Beliebtheit. Die kleinen, robusten Geräte lassen sich beispielsweise an Helmen befestigen und nehmen Videos oder Fotos in voller Fahrt auf. GoPro will an unter dem Kürzel "GPRO" an die rein elektronische Börse Nasdaq gehen. GoPro hatte bereits Anfang Februar erklärt, einen Börsenprospekt eingereicht zu haben. Dieser kann bei jungen Firmen jedoch so lange unter Verschluss bleiben, bis die Börsenaufsicht SEC ihn geprüft hat. Das erlaubt es, mögliche Ungereimtheiten vor der Veröffentlichung zu klären. Auch Twitter war bei seinem Börsengang im vergangenen Jahr diesen Weg gegangen. Das Dokument enthält unter anderem Geschäftszahlen und Eigentumsverhältnisse.

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