JPMorgan-Chef Dimon darf Vorsitz im Verwaltungsrat behalten

JPMorgan-Chef Dimon darf Vorsitz im Verwaltungsrat behalten

Der mächtige JPMorgan-Chef Jamie Dimon kann auch Verwaltungsratsvorsitzender der US-Großbank bleiben. Die Hauptversammlung lehnte am Dienstag einen Antrag auf Entflechtung der beiden Spitzenposten ab.

Lediglich 32,2 Prozent stimmten dafür, dass Dimon den Vorsitz des Verwaltungsrats (Chairman) abgibt. Noch vor einem Jahr waren dafür rund 40 Prozent der Stimmen zusammengekommen.

Die JPMorgan-Aktie weitete nach der Aktionärsentscheidung seine Kursgewinne kurzzeitig aus. Die Titel notierten zuletzt 1,9 Prozent im Plus.

Nach den ersten Medienberichten legten die Titel in New York bis zu 2,3 Prozent auf 53,49 Dollar zu und waren damit so teuer wie seit Februar 2001 nicht mehr.

Allerdings hatten die Aktionäre von JPMorgan Chase in den vergangenen Monaten auch mit anschauen müssen, wie die Bank immer wieder Negativschlagzeilen machte, angefangen von einem 6 Mrd. Dollar (4,67 Mrd. Euro) schweren Spekulationsverlust bis hin zum Vorwurf von Marktmanipulationen.

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