Japan: Staatlicher Pensionsfonds soll mehr Aktien kaufen

Japan: Staatlicher Pensionsfonds soll mehr Aktien kaufen

Mit der Sache vertraute Personen in Japan sagten, dass der Fonds GPIF mit einem Vermögen von etwa 850 Milliarden Euro mehr in Aktien und ausländische Vermögenswerte investieren können soll.

Im Juli solle ein Ausschuss die Investment-Strategien staatlicher Fonds wie GPIF überprüfen und bis zum Herbst ein Ergebnis vorlegen. Die Änderungen würden dann bis spätestens April 2015 umgesetzt, hieß es weiter. Die Pläne könnten bereits am Mittwoch als Teil eines neuen Wachstumspakets vorgestellt werden.

Die staatlichen Fonds in Japan haben überwiegend in Staatsanleihen des Landes investiert. Ende Dezember hatte GPIF etwa 60 Prozent seines Vermögens auf diese Weise untergebracht. Vorgeschrieben sind bislang mindestens 59 Prozent. Umgekehrt lag der Anteil an ausländischen Aktien bei etwa 13 Prozent. Hier sind bislang 14 Prozent erlaubt.

Reuters hatte Ende Mai erfahren, dass der Fonds stärkere Investitionen in heimische Aktien erwägt. Damit könnte er vom boomenden japanischen Markt profitieren.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe versucht unter anderem mit einer Erhöhung der Konsumausgaben das Wachstum in seinem Land anzukurbeln.

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