Italienische Banken legen beim Eigenkapital nach

Italienische Banken legen beim Eigenkapital nach

Wie die Banca d'Italia am Montag in ihrem halbjährlichen Finanzstabilitätsbericht schrieb, verbesserte sich die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) der 14 größten Institute des Landes im Schnitt von 8,8 Prozent Ende 2011 auf 10,2 Prozent bis Mitte 2012.

2010 hatte die Kapitalquote, die als zentraler Maßstab für die Widerstandsfähigkeit eines Instituts in Krisenzeiten gilt, sogar nur bei unter acht Prozent gelegen.

Die Notenbank bemängelte in ihrem Bericht aber auch, dass die italienischen Geldhäuser im Vergleich zu Banken aus anderen europäischen Ländern eher am unteren Ende rangierten. Weltweit rüsten sich die Institute derzeit für die strengeren Kapitalanforderungen der Regulierer (Basel III), die nach den bisherigen Plänen ab 1. Januar 2013 schrittweise in Kraft treten sollten, sich aber verzögern dürften. Bestimmte Kapitalbestandteile werden dann nicht mehr als vollwertig anerkannt, etwa Stille Einlagen. Sie müssen also rechtzeitig durch Gewinnrücklagen und ähnliches ersetzt werden.

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