Investor Carl Icahn legt den Streit mit Apple bei

Investor Carl Icahn legt den Streit mit Apple bei

Der streitlustige Milliardär, der in zahlreiche High-Tech-Unternehmen investiert hat, begräbt den Streit mit Apple. Die für die Hauptversammlung am 28. Februar angedrohte Abstimmung über einen Aktienrückkauf wird es nicht geben.

Der Showdown zwischen Apple-Chef Tim Cook und Großaktionär Carl Icahn auf der bevorstehenden Hauptversammlung ist abgeblasen. Icahn ließ am Montag seine Forderung fallen, Apple solle den Aktienrückkauf auf 50 Mrd. Dollar (36,84 Mrd. Euro) in diesem Geschäftsjahr aufstocken.

Apple habe seinen Aktienrückkauf zuletzt ohnehin beschleunigt, begründete Icahn in einem offenen Brief an die anderen Anteilseigner den Rückzieher. "Wir unterstützen das." Apple hatte alleine in den vergangenen zwei Wochen nach eigenen Angaben Aktien im Wert von 14 Mrd. Dollar erworben. Ziel der Aktion ist es, den Kurs zu treiben. Dieser war eingeknickt, nachdem die Verkäufe zu Weihnachten schwächer ausgefallen waren als von Analysten erwartet.

Icahn wollte auf der Hauptversammlung über seinen Rückkauf-Vorschlag abstimmen lassen. Am Sonntag hatte jedoch die einflussreiche Aktionärsberatung ISS den anderen Anteilseignern dazu geraten, Icahns Ansinnen abzulehnen. Die Hauptversammlung findet am 28. Februar statt.

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