Hurrikan Sandy und die Folgen für die Finanzwirtschaft

Hurrikan Sandy und die Folgen für die Finanzwirtschaft

Aufgrund Hurrikan Sandy haben Finanzriesen wie Deutsche Bank, UBS und BNP Paribas, die auch Büros außerhalb der Evakuierungszone unterhalten, nach eigenen Angaben Vorkehrungen getroffen, um Transport und Hotels für betroffene Mitarbeiter zu organisieren.

UBS hat Hotels für Mitarbeiter in Manhattan, Stamford und Weehawken gebucht, wie Sprecherin Karina Byrne gegenüber Bloomberg News erklärte.

BNP hat alle Mitarbeiter, die nicht für kritische Bereiche der Bank zuständig sind, aufgefordert, von zu Hause zu arbeiten. Wer doch ins Büro kommt, dem werde ein Hotelzimmer gestellt, sagte Sprecherin Cesaltine Gregorio.

Societe Generale, die nach Marktwert zweitgrößte französische Bank, hat den meisten Mitarbeitern in New York und New Jersey die Empfehlung auf den Weg gegeben, daheim zu bleiben, sagte Sprecher Jim Galvin.

Credit Agricole hatte bereits am Sonntag eine Nachricht an alle New Yorker Mitarbeiter geschrieben und sie darin aufgefordert, sich mit den Chefs der Abteilungen abzustimmen. Vorausgegangen war eine Reihe von Telefonkonferenzen über das Wochenende, erklärte Sprecherin Mary Guzman.

Sandy erzwingt "Home-Office"

Beim US-Wettbewerber Morgan Stanley hatten sich am Montag rund 20.000 Mitarbeiter von zu Hause eingeloggt, um zu arbeiten. Für den heutigen Dienstag wurde die Empfehlung ausgesprochen, nur dann ins Büro zu kommen, wenn es absolut notwendig ist.

American Express, der amerikanische Kreditkartenkonzern, wird am Dienstag alle Büros im Raum New York dicht machen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Lower Manhattan. Es ist bereits der zweite Tag mit Arbeitsausfällen für American Express.

Die New Yorker Börse soll heute für einen zweiten Tag ebenfalls geschlossen bleiben. Hertz Global Holdings, Hess und Exelon gehören zu Firmen, die die Veröffentlichung ihrer Bilanzahlen oder Telefonkonferenzen wegen des Unwetters verschoben haben.

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