HTC: Gewinnsicherung mit günstigeren Smartphones

HTC: Gewinnsicherung mit günstigeren Smartphones

Die Zeiten des Luxus sind vorbei. Smartphonehersteller HTC will künftig mehr Mobiltelefone in der mittleren Preisklasse verkaufen. Mit Preisen zwischen 150 und 300 Dollar will der taiwanesische Konzern in Schwellen- und Industrieländern auf den Markt.

Taipeh/New York. Der taiwanische Handyhersteller HTC will mit günstigeren Smartphones dauerhaft auf Erfolgskurs zurückkehren. Künftig müsse man mehr Mobiltelefone der Mittelklasse für Preise zwischen 150 und 300 Dollar verkaufen - und zwar in Schwellen- wie auch Industrieländern, teilte der Konzern am Montag mit. Bisher positionierte sich HTC als Anbieter von Geräten der Luxusklasse. Allerdings kam das Unternehmen zuletzt mit dieser Strategie nicht mehr weit. Im vierten Quartal brach der Gewinn um 70 Prozent ein. Neue Rivalen wie der chinesische Xiaomi-Konzern sowie altbekannte Wettbewerber wie Samsung Electronics und Apple machen es HTC schwer, mit seinem Flaggschiff-Modell HTC One für teilweise mehr als 600 Euro zu punkten.

"Im vergangenen Jahr haben wir den großen Brocken im Geschäft mit Mittelklasse-Geräten liegengelassen", gab sich HTC-Mitgründerin und Aufsichtsratsvorsitzende Cher Wang im Gespräch mit Reuters selbstkritisch. Ins Geschäft mit Billig-Smartphones wolle man allerdings nicht einsteigen. Wang kündigte an, künftig zielgerichteter und aggressiver für die eigenen Produkte werben zu wollen. "Insgesamt wird unsere Rentabilität steigen." Noch vor rund zwei Jahren kam eins von zehn verkauften Smartphones von HTC. 2013 lag der Marktanteil dann allerdings bei weniger als zwei Prozent.

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