HSBC – Kostensenkungen helfen über schwaches Investmentbanking hinweg

HSBC – Kostensenkungen helfen über schwaches Investmentbanking hinweg

Vor Steuern und bereinigt um Sondereffekte seien mit 5,1 Milliarden Dollar zehn Prozent mehr verdient worden, teilte das britische Geldhaus HSBC am Montag mit.

HSBC profitierte dabei von Kostensenkungen, die Schwächen im Investmentbanking ausglichen. Die Einnahmen stiegen auf 15,07 Milliarden Dollar, nachdem es im Jahr zuvor nur 14,56 Milliarden waren. HSBC-Aktien verteuerten sich nach Bekanntgabe der Quartalsbilanz um zwei Prozent.

HSBC teilte zudem mit, im Skandal um die mutmaßliche Manipulation des Devisenmarktes mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren. Die Untersuchungen seien aber noch in einer frühen Phase. Ähnlich hatten sich zuletzt zahlreiche andere Banken geäußert. HSBC wurde vergangenes Jahr wegen Geldwäsche zu einer Rekordstrafe von 1,9 Milliarden Dollar verdonnert.

Im Zentrum der jüngsten Devisen-Ermittlungen stehen die britische Barclays, die Schweizer UBS sowie die Deutsche Bank. Auch das Währungsgeschäft der US-Banken JPMorgan Chase und Citigroup wird von mehreren Behörden genauer unter die Lupe genommen.

Der Devisenhandel ist der größte Markt im Finanzsystem: Pro Tag werden Währungen im Wert von mehr als fünf Billionen Dollar gehandelt. Dennoch gilt das Segment als am wenigsten reguliert. Seit dem Sommer gibt es Berichte über Tricksereien der Banken bei der Festlegung von Referenzkursen, die Unternehmen und Profi-Anlegern als Basis für ihre Währungsgeschäfte dienen.

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