Hermes – Birkin und Kelly Bag sorgen für ein gutes Geschäft

Hermes – Birkin und Kelly Bag sorgen für ein gutes Geschäft

Die anhaltend hohe Nachfrage nach seinen handgenähten Leder-Handtaschen und Seidentüchern bescheren dem französischen Luxusgüter-Konzern Hermes gute Geschäfte. Luxus kennt eben keine Krise.

Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um 14 Prozent auf rund 584 Millionen Euro, wie das 176 Jahre alte Unternehmen am Freitag mitteilte. Dies fiel über den Erwartungen aus. Die Aktie legte zu Handelsbeginn rund drei Prozent zu.

Vor allem die Kelly- und Birkin-Handtaschen von Hermes - benannt nach den Schauspielerinnen Grace Kelly und Jane Birkin - sind begehrt. Die Taschen, die um 12.000 Euro kosten, müssen in einigen Ausführungen Monate im Voraus bestellt werden. Hermes profitiert dabei auch von hohen Margen.

Die Franzosen sind zuversichtlich, im Gesamtjahr wieder nah an die rekordhohe operative Marge von 32,1 Prozent aus dem vergangenen Jahr heranzukommen. Zu den Konkurrenten von Hermes gehören der Louis-Vuitton-Konzern LVMH und Kering, zu dem Yves Saint Laurent und Gucci zählen.

Anleger freuen sich

Der überraschend gute Halbjahresbericht von Hermes ist bei den Anlegern auf Wohlgefallen gestoßen. Die Titel legten am Freitag um 2,4 Prozent. Das seien erfreuliche Zahlen und auch der Ausblick sei ziemlich ermutigend, sagte ein Händler. Die Konkurrenten LVMH und Kering lagen 0,4 beziehungsweise 0,8 Prozent im Minus.

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