Heineken hat Tiger Beer in der Tasche

Heineken hat Tiger Beer in der Tasche

Nach einem zweimonatigen Gerangel mit einem thailändischen Rivalen hat sich Heineken die Kontrolle über den Tiger Beer-Produzenten Asia Pacific Breweries (APB) gesichert.

Die Aktionäre des Konglomerats Fraser and Neave (F&N) aus Singapur machten am Freitag den Weg für das milliardenschwere Übernahmevorhaben frei. Sie stimmten dem Verkauf eines 40-prozentigen APB-Anteils an Heineken zu.

Zünglein an der Waage für Heinekens Pläne war das Firmenimperium rund um den Milliardär Charoen Sirivadhanabhakdi. Dieser hatte ein Übernahmeangebot im Wert von 7,2 Milliarden Dollar für F&N vorgelegt und damit Heinekens Expansionspläne auf dem rasant wachsenden asiatischen Biermarkt gefährdet.

Doch am Mittwoch konnte das bislang größte Hindernis für Heineken aus dem Weg geräumt werden. Das Unternehmen Thai Beverage von Sirivadhanabhakdi erklärte, den Verkauf von Aktien an dem Tiger-Produzenten an den drittgrößten Bierkonzern der Welt zu unterstützen, die sich derzeit im Besitz von F&N befinden. Im Gegenzug will Heineken auf eine Übernahme-Offerte für F&N verzichten.

Mit dem Kauf von APB wollen sich die Niederländer nicht nur die Marke Tiger, sondern auch die Marken Bintang und Anchor sowie 30 Brauereien in 14 Ländern sichern, darunter Singapur, Malaysia, Indonesien und Thailand. Das Ergebnis von APB ist in den vergangenen zehn Jahren jeweils um fast 20 Prozent gestiegen.

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