GM: Reprivatisierung wird für USA zum Verlustgeschäft

GM: Reprivatisierung wird für USA zum Verlustgeschäft

Die Reprivatisierung der 2009 auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise teilverstaatlichten Opel-Mutter General Motors geht voran.

Das US-Finanzministerium teilte mit, es werde sich jetzt weiter aus dem Konzern zurückziehen. GM mache gute Fortschritte. Derzeit hält der Staat noch 241,7 Millionen GM-Aktien oder knapp 18 Prozent, die nach früheren Angaben des Ministeriums bis Anfang 2014 verkauft werden sollen. GM war im November 2010 an die Börse zurückgekehrt.

Mit der Beteiligung hatte der Staat den traditionsreichen Autobauer vor vier Jahren vor der Pleite gerettet. Doch der Ruf als Staatskonzern "Government Motors" lastete schwer auf dem Unternehmen. Nach dem neuerlichen Börsengang 2010 verringerte sich der Staatsanteil an GM auf 32 nach zunächst fast 61 Prozent.

Für den Staat erwies sich die Rettung als Verlustgeschäft. Bis Ende März nahm der Fiskus nach Angaben des Rettungsprogramms Tarp rund 30,4 Milliarden Dollar ein, nachdem er bald 50 Milliarden Dollar aufgewendet hatte. Vertreter des Finanzministeriums verwiesen jedoch darauf, dass ihnen die Sicherung von Arbeitsplätzen in den USA wichtiger sei als das Einstreichen von Kursgewinnen.

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