Generali verabschiedet sich von Tochter Thalia

Generali verabschiedet sich von Tochter Thalia

Die Generali Versicherung setzt weiter auf Konsolidierung. Nun will sich die vom Triester Löwen kontrollierte Bank BSI von ihrer Tochter Thalia trennen. Laut Medienberichten dürfte der Wert des Investment-Ablegers rund 100 Millionen Euro betragen.

Generali setzt auch im neuen Jahr den Verkauf nicht-strategischer Assets fort. Die von der Versicherungsgesellschaft kontrollierte Schweizer Bank BSI trennt sich von der Gesellschaft Thalia, die als Asset Management Company aktiv ist, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Mittwoch.

Italienische Bi-Invest als möglicher Käufer

Als aussichtsreichster Kandidat für Thalia, deren Wert bei 100 Mio. Euro liegt, gilt die italienische Investmentgesellschaft Bi-Invest unter Kontrolle der Unternehmerfamilie Bonomi, berichtete das Blatt.

Generali bemüht sich schon sein Monaten um den Verkauf der Thalia-Mutter BSI. Interesse hatte laut „Sole 24 Ore“ die portugiesische Bank Banco Espirito Santo signalisiert. Der Verkauf des Tessiner Institutes ist ins Stocken geraten, weil sich Generali mit Interessenten nicht auf einen Preis hat einigen können. Die Bank mit Sitz in Lugano hat einen geschätzten Bilanzwert von 1,86 Mrd. Euro. Ein Verkauf würde dem italienischen Konzern helfen, sein Kapitalpolster zu stärken und Schulden zurückzuzahlen.

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