General Motors: Es will noch nicht bergauf gehen

General Motors: Es will noch nicht bergauf gehen

Der "neue" General-Motors-Konzern (GM) hat ein altes Problem: Die Marktanteile in den USA stagnieren. Und das trotz Lob für die neuesten Modelle. Erstmals seit 2009 ist das amerikanische Traditionsunternehmen vom Staat wieder unabhängig.

In den vergangenen zwei Jahren hat der zweitgrößte Autobauer weltweit die Produktpalette im Schnellverfahren erneuert. Damit sollte das angestaubte Image aufpoliert werden. Der Erfolg stellt sich jedoch nicht: Der Anteil am Heimatmarkt blieb 2013 am Vorjahreswert von knapp 18 Prozent. 2011 waren es noch fast 20 Prozent.

Die Opel-Mutter räumt ein, dass es Zeit brauche, verlorenes Vertrauen bei Konsumenten zurückzugewinnen, die sie durch mangelnde Qualität in früheren Jahren vergrault hat. Es ist nicht lange her, da galten Modelle von GM noch als mäßig zuverlässig.

Die Umsatzrendite habe aber im dritten Quartal 2013 bereits bei mehr als neun Prozent gelegen, betont GM-Manager Mark Reuss. Das sei viel für das Unternehmen und es gehe GM mittlerweile wieder deutlich besser.

Alarmierend sind die Zahlen aber noch immer: In der Glanzzeit vor 50 Jahren stand GM für mehr als die Hälfte aller Auto-Verkäufe in den USA. Und der Lokalrivale Ford war nur in etwa halb so stark. Heute beträgt der Vorsprung im Heimatmarkt nur noch einige Prozentpunkte. Ford hat im Gegensatz zu GM seine Anteile in den letzten Jahren weiter ausbauen können.

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