Gegenwind für Volkswagen: US-Investor trennt sich von großem Aktienpaket

Gegenwind für Volkswagen: US-Investor trennt sich von großem Aktienpaket

Ein US-Fonds hat sich von VW-Aktien im Wert von fast einer Milliarde Euro getrennt.

Über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren seien 5,78 Millionen Vorzugsaktien des Wolfsburger Autobauers zu einem Preis von 158 Euro je Titel platziert worden, teilte die Deutsche Bank am Freitag mit. Damit hat das Paket einen Wert von rund 914 Millionen Euro. Die Papiere wurden im Auftrag des VW-Aktionärs Waddell & Reed Investment Management veräußert. Nach Reuters-Daten verfügt der Großaktionär nun noch über 1,07 Millionen VW-Vorzugsaktien. Das platzierte Paket entspricht nach Reuters-Daten rund 3,4 Prozent der im Streubesitz zirkulierenden Vorzugsaktien.

Die VW-Titel gaben um 3,1 Prozent nach auf 159,55 Euro und waren damit größter Verlierer im Leitindex DAX. Bereits am Vortag war die VW-Aktie mit einem Kursminus von über drei Prozent dem Gesamtmarkt mit Abstand hinterhergefahren. Grund war, dass der Vorstand die weitere Geschäftsentwicklung angesichts vorsichtig einschätzt. Umsatz und Auslieferungen des Zwölf-Marken-Konzerns sollen zwar weiter zulegen, beim operativen Gewinn erwartet das Management aber ein weiteres Jahr Stagnation.

Vor allem Aussagen von Konzernchef Martin Winterkorn auf der Bilanzpressekonferenz über Gegenwind im Europa-Geschäft ließen Börsianer aufhorchen.

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