Ford: "Das Schlimmste liegt wohl hinter uns"

Ford: "Das Schlimmste liegt wohl hinter uns"

"Das Schlimmste liegt wohl hinter uns, aber es ist noch ein bisschen zu früh, um sagen zu können, wir lassen die Rezession hinter uns und alles wird besser", sagte Europa-Vertriebschef Roelant de Waard am Donnerstag.

Er verwies darauf, dass der Pkw-Absatz zuletzt in zwei Monaten oberhalb des Durchschnitts der vergangenen zwölf Monate gelegen habe. Er wolle jedoch abwarten, wie sich die Nachfrage in den nächsten Monaten entwickle, bevor er von einer Erholung spreche. Der Preisdruck bleibe vorerst hoch.

Zuvor hatten bereits andere Auto-Hersteller erklärt, dass der Tiefpunkt wohl erreicht sei. Daimler erspähte schon im Juni eine Trendwende in Westeuropa. Vor allem Massenhersteller wie Ford, Opel, Peugeot, Renault und Fiat warten händeringend auf eine Erholung, weil sie wegen der niedrigen Nachfrage ihre Fabriken kaum auslasten können und von den hohen Kosten erdrückt zu werden drohen.

Der Pkw-Absatz in Westeuropa ist seit langem im Sinkflug, weil wegen der hohen Arbeitslosigkeit in den südlichen Krisenländern nur wenige neue Autos verkauft wurden. In dem ersten Monaten des Jahres sackten die Neuanmeldungen auf den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren. 2012 war mit zwölf Millionen verkauften Fahrzeugen bereits das schlechteste Autojahr seit 1995. Zuletzt hatte es jedoch Hoffnungsschimmer gegeben, dass sich die Konjunktur erholt. Erst am Mittwoch hatten Konjunkturdaten gezeigt, dass die Eurozone die längste Rezession ihrer Geschichte überwunden hat.

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