Fiat-Chef sieht schwarz

Fiat-Chef sieht schwarz

"Das Licht am Ende des Tunnels wird man nur dann sehen, wenn die EU-Probleme gemeinsam und nicht von den Staaten einzeln gelöst werden. Vieles hängt von den europäischen Regierungen ab", sagte Marchionne nach Angaben italienischer Medien vom Mittwoch.

Marchionne äußerte sich pessimistisch zu den Aussichten des Jahres 2013 für den europäischen Automarkt. "Wir werden dann im Jahr 2014 sehen, wie es weitergeht. Zum Glück geht es in anderen Ländern bessern. In sechs Monaten wird unsere neue Version des Modells 500 L für den US-Markt fertig sein", betonte Marchionne.

Fiat stöhnt wegen der erheblichen Probleme auf dem Heimmarkt Italien. Der italienische Automarkt ist im August nach Fiat-Angaben um ein Fünftel eingebrochen. Die Verkäufe seien binnen Jahresfrist um 20 Prozent gesunken, sagte Marchionne. Der Automarkt in Italien sei auf das Niveau des Jahres 1979 gesunken. Auch in Frankreich lief es im Sommer schlechter für die Branche. Die Neuzulassungen sanken um gut elf Prozent.

Die Rezession bedroht auch die Investitionsstrategie Fiats in Italien. Der Konzern beschloss, mindestens zwei Monate lang seine Investitionen für die Modernisierung des Produktionswerks Turin Mirafiori einzufrieren. Das Unternehmen will vorerst die Entwicklungen am Automarkt beobachten.

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