EZB erwägt Einsatz "vorausschauender Botschaften"

EZB erwägt Einsatz "vorausschauender Botschaften"

Allerdings sei es für eine Entscheidung noch zu früh, so Coeure. Bei der sogenannten "forward guidance" geben Zentralbanken wie die Federal Reserve in den USA Ausblick auf ihre künftige Geldpolitik. Auch der designierte Chef der Bank of England, Mark Carney, erwägt diese Praxis.

Coeure sagte weiter, die EZB sehe sich genau an, wie dies vor allem von der Fed gehandhabt werde. Man könne aber noch nicht sagen, ob sie selbst einen größeren Schritt in diese Richtung gehe werde.

Anleger fürchten derzeit einen baldigen Ausstieg der Zentralbanken aus der Politik des billigen Geldes und achten deshalb besonders aufmerksam auf jede Äußerung von Notenbankern. Am Donnerstag wird die EZB im Mittelpunkt des Marktinteresses stehen, wenn Bankchef Mario Draghi im Anschluss an den Zinsentscheid wie üblich der Presse Rede und Antwort steht.

Coeure erklärte zudem, die europäischen Währungshüter müssten für sämtliche Optionen bereitstehen, sollte sich die Konjunktur in der Eurozone verschlechtern. Er gehe davon aus, dass die Wirtschaft sich schrittweise verbessern werde. Wachstum werde ab der zweiten Jahreshälfte 2013 erwartet und sich 2014 beschleunigen.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge