EWE will von EnBW 500 Mio. Euro Schadenersatz

EWE will von EnBW 500 Mio. Euro Schadenersatz

Der drittgrößte deutsche Energiekonzern EnBW sieht sich mit einer Forderung über 500 Millionen Euro des Oldenburger Energieversorgers EWE konfrontiert.

Die EWE AG, an der EnBW mit 26 Prozent beteiligt ist, habe eine Schiedsgerichtsklage in dieser Höhe eingereicht, erklärte EnBW am Montag in Karlsruhe. "Wir werden die Klage in Ruhe prüfen", sagte ein Sprecher. Hintergrund ist der Streit über die Übernahme eines Anteils der EWE an der Leipziger Verbundnetz Gas (VNG), den EnBW beim Einstieg in den Oldenburger Versorger 2009 vereinbart haben soll. Die Übertragung des Anteils kam aber nicht zustande, nachdem die Eigner der VNG dies Ende 2011 abgelehnt hatten.

"Nach Auffassung der EnBW ist der Vertragsrücktritt rechtmäßig und es besteht keine Grundlage für die geltend gemachten Ansprüche", erklärten die Karlsruher dazu im Geschäftsbericht 2012. Die EnBW habe gegen die Verträge zur Übernahme des Aktienpakets an VNG verstoßen, zitierten die "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstagausgabe) dagegen den Sprecher von EWE. Den Oldenburgern sei dadurch ein sehr erheblicher Schaden entstanden.

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