EU: Strengere Regeln für Parfumhersteller

EU: Strengere Regeln für Parfumhersteller

Die EU-Kommission schlägt strengere Regeln für Parfumhersteller vor. Künftig sollen drei Moleküle verboten werden. Zudem soll der Konsument besser über Inhaltsstoffe informiert werden. Der Schutz der Verbraucher erfordert eine Änderung der Duft-Zusammensetzung bei beliebten Parfumherstellern.

Paris. Die EU-Kommission will Verbraucher vor allergischen Reaktionen auf bestimmte Duftstoffe schützen und schlägt deshalb strengere Regeln für die Parfumindustrie vor. Nach einem am Donnerstag vorgestellten Entwurf sollen künftig drei Moleküle verboten werden, die in beliebten Parfum-Inhaltsstoffen wie etwa Eichenmoos vorkommen. Zudem sollen Konzerne Verbraucher besser darüber informieren, welche Duftstoffe in ihren Produkten enthalten sind. Ferner sollen Forschungsprojekte zum Schutz der Verbraucher vor Allergien finanziell gefördert werden.

Sollten die neuen Vorschriften umgesetzt werden, müssten zahlreiche Parfum-Hersteller wie Dior und Guerlain, die zum weltgrößten Konsum- und Luxusgüterkonzern LVMH gehören, oder auch das nicht bösennotierte Unternehmen Chanel die Zusammensetzung ihrer Düfte teilweise ändern. Von den Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Regeln könnten sich auch auf das Geschäft des deutschen Duftherstellers Symrise auswirken. Der Internationale Verband der Parfumindustrie (IFRA) begrüßte den Vorstoß.

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