Emirates will sich Lufthansa-Cateringtochter LSG einverleiben

Emirates will sich Lufthansa-Cateringtochter LSG einverleiben

Emirates hat Appetit auf mehr: Die arabische Fluglinie will das zur Deutschen Lufthansa gehörende Catering-Unternehmen LSG übernehmen.

Emirates sei an einer Übernahme von LSG "sehr interessiert", falls das Unternehmen wieder zum Verkauf stünde, sagte Gary Chapman, einer der obersten Manager der Emirates-Dienstleistungstochter Dnata, am Dienstag in Dubai.

Die Lufthansa (ISIN DE0008232125) sei zwar aktuell nicht bereit, sich von LSG zu trennen. "Aber es gibt einen Wechsel an der Spitze der Lufthansa und vielleicht ändert sich damit die Sichtweise."

Damit spielt er auf Carsten Spohr an, der die Leitung des Kranich-Konzerns vor zwei Wochen von Christoph Franz übernahm. Die Lufthansa hatte LSG kurz nach dem Start des laufenden Sanierungsprogramms zum Verkauf gestellt, die Pläne später aber wieder zu den Akten gelegt. Ein neuer Anlauf ist vorerst nicht geplant. "Es gibt keine Pläne, LSG zu verkaufen", sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Dienstag.

LSG ist der größte Airline-Cateringanbieter der Welt. Jede dritte Bordmahlzeit, auch bei anderen Fluglinien, stammt von der Lufthansa-Tochter. Voriges Jahr setzt das Unternehmen mit 32.000 Mitarbeitern 2,5 Milliarden Euro um. Der operative Gewinn stieg um vier Prozent auf 105 Millionen Euro.

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