eBay: Die Party ist vorüber

eBay: Die Party ist vorüber

Der Online-Auktionator eBay hat im vierten Quartal den Umsatz und den Gewinn gesteigert aber hauptsächlich wegen des Bezahldienstes PayPal. Investor Carl Icahn will daher jetzt, PayPal vom Unternehmen abzuspalten. Der eBay Vorstand lehnt das ab.

Der streitbare Investor Carl Icahn hat sich eben erst mit Apple angelegt , jetzt rückt er eBay auf den Pelz.

Am Mittwoch nach Börsenschluss hat das Auktionshaus seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Vordergründig sind die recht gut ausgefallen: Der Umsatz ist um 13,5 Prozent auf 4,53 Milliarden Dollar gestiegen, der Gewinn von 751 Millionen Dollar auf 850 Millionen Dollar.

Die Kehrseite ist, dass der Online-Handel, den eBay mit den Auktionen von Privat an Privat praktisch miterfunden hat und der das Kerngeschäft des Unternehmens ausmacht, kaum zu dem Wachstum beigetragen hat. Das Unternehmen profitierte von der sehr dynamischen Entwicklung des Bezahl-Dienstes PayPal, den eBay im Jahr 2002 um 1,5 Milliarden Dollar gekauft hat. Alleine im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 ist PayPal um 19 Prozent gewachsen.

Die meisten Anleger freuten sich über die Entwicklung, und deshalb legte der Aktienkurs nach Börseschluss auch um etwa acht Prozent zu. Nicht aber der Investor Carl Icahn, der eine Abspaltung PayPals vom Unternehmen forderte und zwei seiner Mitarbeiter für das Board von eBay nominierte. Das eBay Management lehnte Lösung Paypals von eBay ab. Die Diskussionen werden aber sicher fortgesetzt.

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