Die Bayern LB stoppt die Aufspaltung ihrer Ungarn-Tochter MKB

Die Bayern LB stoppt die Aufspaltung ihrer Ungarn-Tochter MKB

Die BayernLB will ihre ungarische Problem-Tochter MKB nun doch nicht aufspalten. Die Gremien der MKB sind bei der Prüfung des Vorhabens zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Aufspaltung des Instituts derzeit teurer wäre, als die Bilanzsumme der Bank kontinuierlich abzutragen.

Frankfurt - "Die MKB hat im Rahmen einer Pflichtveröffentlichung an der ungarischen Börse kommuniziert, dass die Gremien der MKB nach erneuter Abwägung der Wirtschaftlichkeit von einer Aufspaltung der MKB absehen", teilte die BayernLB am Donnerstag mit.

Die BayernLB muss die MKB auf Druck der EU-Kommission bis 2015 verkaufen, was sich angesichts der mauen Wirtschaftsentwicklung und der harten Auflagen für Banken in Ungarn äußert schwierig gestaltet. Die zweitgrößte deutsche Landesbank hatte deshalb geprüft, ob sie die MKB in ihre Einzelteile zerlegt und Stück für Stück verkauft.

Zusätzlich zum Verkauf von Beteiligungen will die BayernLB ihre Sach- und Personalkosten bis 2017 um 15 Prozent senken, was nicht ohne den Abbau von Arbeitsplätzen gelingen wird. "Wir werden nicht drum herum kommen, noch einmal an Mitarbeiterzahlen zu rütteln", hat Finanzchef Stephan Winkelmeier betont. Über den neuen Sparplan wollen die Führungskräfte der Bank Finanzkreisen zufolge bei einem Treffen am 17. Dezember beraten. Laut "Handelsblatt" könnte dabei der Abbau von rund 500 Stellen beschlossen werden. Die BayernLB äußerte sich dazu nicht.

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