Deutsche Finanzaufsicht will Sanierungspläne sehen

Deutsche Finanzaufsicht will Sanierungspläne sehen

Mehr als 15 deutsche Banken müssen der deutschen Finanzaufsicht BaFin spätestens bis Ende 2013 Notfallpläne vorlegen, wie sie sich aus eigener Kraft aus einer existenzbedrohenden Krise herauswinden wollen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellte am Freitag in Bonn ein Rundschreiben vor, nach dem alle global und national systemrelevanten Banken, aber auch Töchter ausländischer Großbanken wie die HypoVereinsbank, solche detaillierten Pläne ausarbeiten und der Bankenaufsicht vorlegen müssen. "Ziel ist, dass sich Banken und Aufsicht rechtzeitig mit Notfallplänen befassen", umriss BaFin-Direktor Raimund Röseler das Vorhaben. Veröffentlicht werden die Pläne nicht.

Die BaFin erachte neben der als global systemrelevant eingestuften Deutschen Bank rund 15 Institute als dauerhaft so wichtig, dass sie in das Regime einbezogen werden. Darunter seien die Commerzbank und die großen deutschen Landesbanken, sagte Röseler. "Aber im Moment betrachten wir mehr Institute als systemrelevant als in ruhigen Zeiten", fügte er hinzu. Auch sie müssen sich künftig auf höhere Kapitalanforderungen einstellen als die für alle Banken geltenden sieben Prozent hartes Kernkapital.

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